Happy End für die Angsthunde aus Cristian

Samstag sind sie angekommen: 5 der 6 Angsthunde, die wir in der Pension bei Bukarest untergebracht hatten, nachdem wir sie im Januar aus der Pension bei Cristian übernommen hatten, wo es ihnen gar nicht gut ging. 9 dieser Hunde konnten bereits im Februar ausreisen, die schwierigsten Fälle mußten jedoch noch bleiben, da sie ohne Gewalt nicht gefangen werden konnten.

Jetzt endlich – 3 Monate später – durften sie kommen. Es war schwer, geeignete Plätze zu finden, denn

Opi und Freundin

diese Hunde können zunächst nicht auf Privatstellen, sondern gehören in geeignete Hände.

Opi durfte endlich mit. Eine kleine Bilderreihe zu Opi findet sind unterhalb dieses Beitrags. Er ist mit einer Freundin umgezogen, die auch zu den Angsthunden gehört.

Beide leben jetzt in der Schweiz. Opi hat seine neuen Menschen schon ganz nah an sich herangelassen. Aus der Hand fressen möchten diese beiden aber noch nicht.

Zwei mittelgroße Hündinnen durften auf einen Tierschutzhof im Norden Schleswig-Holsteins umziehen. Sie leben zunächst drinnen und

Erster Tag – noch im Unterteil der Box

sollen menschliche Nähe erlernen. Es gibt sehr leckere Sachen aus der Hand. Eine von beiden nimmt schon vorsichtig und sogar über dei Hand geleckt wurde einmal ganz kurz. Die Sorgen sind aber noch groß.

Die größte Überraschung haben wir mit der braunen Hündin erlebt, die schon am 2. Tag mit Geschirr läuft – damit haben wir nicht gerechnet. Sie lebt zur Zeit bei einer Tierschutzkollegin nahe HH (Film unten).

Eine Hündin ist noch in Rumänien bei einer Tierschutzkollegin. Sie wurde von einem anderen Verein übernommen und zur Zeit gibt es keinen geeigneten Platz für einen Angsthund. Sie muß noch etwas warten, aber auch ihr geht es gut.

Sie ist noch sehr ängstlich und muß noch etwas warten, ehe auch sie die Reise nach Deutschland antreten darf

Man kann darüber streiten, ob man Angsthunde nach Deutschland holen sollte. Diese Hunde haben wir nicht ausgewählt. Wir sollten zutrauliche Hunde bekommen – und diese hier sind es geworden. Es war eine Notsituation, weil sie im Winter ohne Hütten im Schnee standen.

Ohne die Spenden hätten wir es nicht geschafft. Dafür bedanke ich ganz herzlich. Eine Aufstellung der eingegangenen Spenden und der Ausgaben folgt in den kommenden Tagen.

Sehenden Auges hätte niemand diese Hunde ausgewählt. Umso größer ist das Glück das sie hatten. Und jetzt muß es einfach schön werden für sie.