Das Drama geht weiter – die Hunde aus Cristian und Galati

Wie bereits früher auf dieser Seite berichtet, leben in einer Hundepension in Cristian und einer Halle in Cotoroaia ca. 200 Hunde, die von einer deutschen und einer rumänischen Tierschützerin aus Tötungen gerettet wurden, dann aber nicht ausreichend versorgt wurden. Zu viele Tiere wurden aufgenommen, Pensionskosten nicht bezahlt, trotz Gruppenhaltung nicht kastriert, nicht geimpft, zu viele Tiere lebten auf zu engem Raum, zeitweise gab es kein Futter usw. Viele der Tiere sind gestorben.

Vagabonzi e.V. hat im Dezember und im März insgesamt 32 Hunde aus Cristian aufgenommen, von denen einige von Partnervereinen übernommen wurden, einige bereits in ein Zuhause gezogen sind.

Es ist ein Lehrstück darüber, wie man es nicht machen sollte und es ist ein Ausflug in die Hundemafia Rumäniens, in der sich Menschen an der Not der Tiere und der Spendenbereitschaft deutscher Tierschützer bereichern. Zu oft sammeln Menschen  – oft sicher auch in guter Absicht – zahlreiche Tiere an und andere Tierschützer und Vereine müssen einspringen, wenn ihnen die Probleme über den Kopf wachsen. Ausführliche Berichte finden sich auf der Facebookseite:

https://www.facebook.com/pages/category/Community-Service/Gerettet-Und-Vergessen-651452628647570/

Obwohl verschiednene Vereine und private Tierschützer versuchen zu helfen, ist das Schiksal der Hunde noch immer ungewiss. Die Kosten sind hoch und es ist unklar, wie sie bezahlt werden können. Eine Lösung zeichnet sich noch nicht ab.

Dieses Wochenende reisen zwei Vertreter des Vereins „Tiere brauchen eine Lobby e.V. nach Galati, um sich die Verhältnisse dort vor Ort anzusehen. Auf der oben genannten Seite wird berichtet.