Unsere Weihnachtshunde warten….

auf die Ausreise. Am 10.1.2020 geht es los und am 11.1. kommen sie an. Sie saßen ohen Hütte im Regen, wurden geimpft und kastriert und bald geht es los – in ein schönes Leben.

Die linke Hündin zieht ins Herdenschutzhundezentrum, die rechte Hündin zur Tierhilfe Niederrhein

Der Hund links im Bild ist ein Vagabonzihund, die anderen beiden gehen zur Tierhilfe Niederrhein

In der Mitte sitzt der Gnaddelopi, der von einer tierschützerin übernommen wird, der Hund links im bild gehört zur Tierhilfe Niederrhein und der ältere Rüde rechts im Bild zieht direkt in sein neues Zuhause in Preetz

Die junge Hündin in der Mitte zieht auf eine Pflegestelle bei Rendsburg, der etwas schüchterne kleine Rüde hinter ihr auf eine Pflegestelle in Kiel

In Constanta darf jetzt Weihnachten von Tierschützern gefüttert werden

Auf unserer Facebookseite haben wir gestern dazu aufgefordert, den Bürgermeister von Constanta anzuschreiben und zu protestieren, weil in dem Shelter der Stadt die ohnehin schon unterernährten Hunde über die Weihnachtstage nicht gefüttert werden sollten. Das ist auch nach rumänischem Tierschutzgesetz verboten, weshalb wir auch die zuständige Veterinärbehörde angeschrieben haben.

Dr. Carmen Arsene, eine rumänische tierschützerin, hat dann bis zum Abend erwirken können, dass ehrenamtlichen Tierschützern erlaubt wird, zu füttern. Für die ohnehin deutlich unterernährten Hunde ist das erstmal gut, aber es ist keine Lösung, dass Menschen aus anderen Ländern aus Mitleid behördliche Aufgaben übernehmen und das auch noch auf eigene Kosten.

Das Schlimmste ist erstmal abgewendet, aber es braucht eine andere Lösung, weniger Korruption und Willkür und den Respekt vor den eigenen Gesetzen bei den Politikern in Rumänien. Und wir sollten nicht aufhören, genau das einzufordern, damit sich die Verhältnisse irgendwann mal ändern. Hoffen wir mal, dass es für den Bürgermeister eine Erfahrung war, dass so viele Tierschützer das Geschehen verfolgen und sich zu Wort melden. Natürlich birgt das immer auch das Risiko, dass die Politiker wütend werden und gar nicht mehr gesprächsbereit sind. Das Risiko geht man ein.

Einer fehlt…..

Unsere 5 Weihnachtshunde wurden gestern kastriert. Ein kleiner, älterer Hund fehlt. Wir sind uns ziemlich sicher, dass er – wie viele andere – totgebissen wurde und man uns das nicht sagen möchte. Wie traurig, er war schon fast in Sicherheit. Unsere Hunde reisen Anfang Januar, wenn nicht wieder irgendwas oder irgendeine Schikane dazwischen kommt. Dieses Land ist oftmals schwer zu ertragen.
Einer hatte Glück – ein anderer, kleiner Rüde wurde uns als „Ersatz“ angeboten. Und natürlich darf er mit.

Dieser kleiner Rüde fehlt – er ist vermutlich tot

 

 

 

 

 

Er hatte Glück und darf jetzt als „Ersatz“ mit

Zwei Senioren und 4 Kinder

Gestern sind sie angekommen – die beiden Senioren Arjen und Arafin und der kleine Clifford aus dem Tierheim Miercurea Ciuc vom Freundeskreis Brunopt e.V. Arafin und Clifford suchen jetzt ein tolles Zuhause, Arjen – der ehemals aus Cristian stammt – ist direkt in sein neues Zuhause nahe Kiel gezogen. Die 3 kleinen Katzenkinder sind für einen Fototermin noch zu schüchtern.

Der Husky ist angekommen

Einzelheiten kenne ich noch nicht, aber der Husky ist gestern in seinem Zuhause in Schleswig-Holstein angekommen. Sehr nett, nur ein wenig unruhig war er bei der Ankunft. Mehr weiß ich noch nicht.

Gestern war ein guter Tag

Zuerst erfuhr ich, dass es für den Husky eine zusage gibt, der ja bereits morgen fährt.
Dann war da noch in dem Zwinger mit unseren 5 kleinen Hunden, die wir übernommen haben, eine wuschelige, große Hündin auf den Bildern zu sehen. Sie tat mir so leid, weil sie nicht mitfahren sollte, da sie ja nicht unser Hund ist und wir nicht allen helfen können. Eine Idee hatte ich und es hat geklappt. Auch sie darf im Januar fahren und wird von einem anderen Verein übernommen.
Ganz schrecklich fand ich, dass einer der alten, kleinen Rüden der deutschen Tierärztin gegenüber ein schwieriges Verhalten zeigte. Mal wollte er kuscheln, mal ging er nach vorne und wollte ernsthaft beißen. Die Einschätzung war, dass er sich für eine private Pflegestelle nicht eignet, weshalb ich ihn schweren Herzens da lassen wollte. Aber er ist alt und er hätte den Wint
er dort vermutlich nicht geschafft. Auch bei ihm fiel mir noch eine tolle Tierschutzkollegin ein, die genau diese chancenlosen Hunde aufnimmt. Und auch er darf kommen. Was für ein toller Tag!!

In letzter Minute

Seit Monaten steht er in einem kleinen Zwinger, ohne Auslauf. Immer ist er freundlich geblieben. Er hatte schlimme Räude und wurde behandelt, er wurde immer weniger und leiser. Gestern erhielten wir von einer deutschen Tierärztin, die in Cristian ist, einen Notruf. In seiner Verzweiflung hat er angefangen, über die Gitter zu klettern und wurde jetzt von dem Betreiber in einem viel kleineren Zwinger auch noch angekettet. Er ist völlig teilnahmlos und in sich zusammengefallen – er hat aufgegeben.

Zusammen mit „Tiere brauchen eine Lobby e.V.“ haben wir nach einer schnellen Lösung gesucht. Für Freitag haben wir einen Transport gebucht, auch wenn wir noch nicht wußten, wer ihn aufnimmt. Und gerade erhielt ich die Nachricht, dass ein Platz gefunden wurde. (Die Fotos wurden in dem größeren Zwinger gemacht, bevor er angekettet wurde). Wir sind einfach nur glücklich.