Begehung der Hundehallen bei Galait

Auf dieser Seite wurde bereits mehrfach darüber berichtet, dass in einer Halle bei Galati aus der Tötung „gerettete“ Hunde unter schlimmen Bedingungen untergebracht wurden. Vergangenen Sonntag haben sich Mitglieder der Vereine „Tiere brauchen eine Lobby e.V.“ und „Metanoia“ die Bedingungen angesehen, unter den die Hunde dort leben und waren erschrocken.

Nasses Stroh, keine trockenen Liegeplätze, kein Wasser und Dämmerlicht – nur einige Hunde können ans Tageslicht. Inmitten der vergleichsweise gut ernährten Hunde laufen regelmäßig auch abgemagerte Hunde, Hunde mit starker Räude und völlig verwahrloste Tiere.

Anfang Januar befanden sich noch 150 Hunde in dieser Halle, von denen jetzt 6 Wochen später noch 80 Tiere dort waren. Es kann nur angenommen werden, dass besonders schlecht aussehende Hunde entfernt wurden, da der Besuch der Tierschützer angekündigt war. Wo sie sind, wird uns auch auf Nachfragen nicht gesagt.

Vor dem Gebäude liegen in alten Schächten zahllose tote Hunde in Plastiksäcken.

 

Tote Hunde in Plastiksäcken in alten Schächten

Überall ist es nass und dreckig

Traurige, verzweifelte Hunde

Unterernährte Hunde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Er hatte sich unter einer Treppe versteckt und wurde von Metanoia mitgenommen. Er befindet sich jetzt in einer Tierklinik.

Wir werden uns daran beteiligen, diese Halle zu räumen. Wir wissen nicht, wie lange das dauern wird. Denn wir benötigen Hilfe von anderen Vereinen bei der Aufnahme der Hunde und Spenden für Transport, Impfung, Kastration und Unterbringung in einer Tierpension, bis die Tiere ausreisen können.

Spenden bitte mit dem Verwendungszweck „Hundehalle Galati“ auf das Vereinskonto:

Vagabonzi e.V.
IBAN DE43 210 501 70 100 230 9795   BIC NOLADE21KIE

Paypal vagabonziev@gmail.com

 

 

Happy End für die Angsthunde aus Cristian

Samstag sind sie angekommen: 5 der 6 Angsthunde, die wir in der Pension bei Bukarest untergebracht hatten, nachdem wir sie im Januar aus der Pension bei Cristian übernommen hatten, wo es ihnen gar nicht gut ging. 9 dieser Hunde konnten bereits im Februar ausreisen, die schwierigsten Fälle mußten jedoch noch bleiben, da sie ohne Gewalt nicht gefangen werden konnten.

Jetzt endlich – 3 Monate später – durften sie kommen. Es war schwer, geeignete Plätze zu finden, denn

Opi und Freundin

diese Hunde können zunächst nicht auf Privatstellen, sondern gehören in geeignete Hände.

Opi durfte endlich mit. Eine kleine Bilderreihe zu Opi findet sind unterhalb dieses Beitrags. Er ist mit einer Freundin umgezogen, die auch zu den Angsthunden gehört.

Beide leben jetzt in der Schweiz. Opi hat seine neuen Menschen schon ganz nah an sich herangelassen. Aus der Hand fressen möchten diese beiden aber noch nicht.

Zwei mittelgroße Hündinnen durften auf einen Tierschutzhof im Norden Schleswig-Holsteins umziehen. Sie leben zunächst drinnen und

Erster Tag – noch im Unterteil der Box

sollen menschliche Nähe erlernen. Es gibt sehr leckere Sachen aus der Hand. Eine von beiden nimmt schon vorsichtig und sogar über dei Hand geleckt wurde einmal ganz kurz. Die Sorgen sind aber noch groß.

Die größte Überraschung haben wir mit der braunen Hündin erlebt, die schon am 2. Tag mit Geschirr läuft – damit haben wir nicht gerechnet. Sie lebt zur Zeit bei einer Tierschutzkollegin nahe HH (Film unten).

Eine Hündin ist noch in Rumänien bei einer Tierschutzkollegin. Sie wurde von einem anderen Verein übernommen und zur Zeit gibt es keinen geeigneten Platz für einen Angsthund. Sie muß noch etwas warten, aber auch ihr geht es gut.

Sie ist noch sehr ängstlich und muß noch etwas warten, ehe auch sie die Reise nach Deutschland antreten darf

Man kann darüber streiten, ob man Angsthunde nach Deutschland holen sollte. Diese Hunde haben wir nicht ausgewählt. Wir sollten zutrauliche Hunde bekommen – und diese hier sind es geworden. Es war eine Notsituation, weil sie im Winter ohne Hütten im Schnee standen.

Ohne die Spenden hätten wir es nicht geschafft. Dafür bedanke ich ganz herzlich. Eine Aufstellung der eingegangenen Spenden und der Ausgaben folgt in den kommenden Tagen.

Sehenden Auges hätte niemand diese Hunde ausgewählt. Umso größer ist das Glück das sie hatten. Und jetzt muß es einfach schön werden für sie.

Alles wird gut – unser Opi

In Cristian bei Dodoc im Januar, voller Angst

In der Pension bei Bukarest im Februar, mit dünnem Fell, mager

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Pension bei Bukarest im März, schon besser im Fell und runder

Auf dem Weg in sein neues Zuhause in der Schweiz – alles wird gut

Sie sind unterwegs

Endlich! 3 Monate, nachdem wir sie übernommen haben, sind sie auf die Reise gegangen. Ich habe die größten Boxen gekauft, die es gab. Sie haben eine dicke Strohmatte, weil sie sicher in die Box machen werden. Da sie so ängstlich sind, wird man sie unterwegs nicht saubermachen können. Man kann sie – noch nicht –  anfassen. Aber ich freue mich so sehr und es kommt mir vor, als kämen „unsere Hunde“ endlich nachhause.

In Cristian wird kastriert

Für die Hunde aus Cristian und Cotoroaia bei Galati gibt es ja eigentlich eine eigene Facebookseite. Einiges soll aber doch hier berichtet werden, da Vagabonzi e.V. an den Fortschritten beteiligt ist.

Die große Anzahl der Hunde macht es enorm schwer, ganz normale Tierschutzstandards einzuhalten. Irgendwo muß das Geld herkommen. Wenn 250 Hunde ganz überwiegend nicht kastriert sind, keine Hütten haben, nicht geimpft sind – dann braucht man tausende Euro.

Und deshalb ist es für uns eine große Freude, dass die Hunde in Crisitan im Mai kastriert werden. Die Timmy-Stiftung hat uns Unterstützung zugesagt für die wir uns ganz herzlich bedanken!

In Galati werden wir anfangen zu kastrieren, können uns aber nur langsam vorarbeiten – alle auf einmal werden wir nicht bezahlen können.

Aber – ein solider Anfang ist gemacht!

Die Angsthunde aus Cristian – ihre große Reise in ein schönes Leben

Immer, wenn Hunde auf die Reise nach Deutschland gehen, ist es ein besonderer Moment.

Wenn die, die niemand wollte, die es so schwer hatten, in Deutschland ankommen und dann die Chance auf ein schönes Leben bekommen. Wenn die, die vorher Abfall waren, Familienmitglied werden, geliebt werden, Partner sind.

Unsere sechs Angsthunde aus Cristian, die am kommenden Wochenende auf ihre große Reise gehen, haben es uns schwer gemacht, geeignete Plätze zu finden. Zu viel haben sie erlebt und all die Furcht stet ihnen ins Gesicht geschrieben.

Aber jetzt dürfen auch sie kommen und werden dann hoffentlich verstehen, dass der Schrecken vorbei ist und wieder ein wenig fröhlich werden.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei den Tierschutzkollegen, bei denen sie Aufnahme finden. Bis diese Hunde in eine Familie umziehen können, wird es noch Zeit brauchen – aber auf dem Weg sind sie schon mal.

Und ich bedanke mich noch einmal ganz herzlich bei den Spendern, die Anfang des Jahres für die Hunde aus Cristian gespendet haben. Pension, Reisekosten, Impfungen dieser Hunde wurden von den Spenden bezahlt. Und wenn sie angekommen sind wird  – wie angekündigt – eine Aufstellung veröffentlich, wie hoch der Spendenbetrag war und wofür das Geld ausgegeben wurde.

Danke!

Das Drama geht weiter – die Hunde aus Cristian und Galati

Wie bereits früher auf dieser Seite berichtet, leben in einer Hundepension in Cristian und einer Halle in Cotoroaia ca. 200 Hunde, die von einer deutschen und einer rumänischen Tierschützerin aus Tötungen gerettet wurden, dann aber nicht ausreichend versorgt wurden. Zu viele Tiere wurden aufgenommen, Pensionskosten nicht bezahlt, trotz Gruppenhaltung nicht kastriert, nicht geimpft, zu viele Tiere lebten auf zu engem Raum, zeitweise gab es kein Futter usw. Viele der Tiere sind gestorben.

Vagabonzi e.V. hat im Dezember und im März insgesamt 32 Hunde aus Cristian aufgenommen, von denen einige von Partnervereinen übernommen wurden, einige bereits in ein Zuhause gezogen sind.

Es ist ein Lehrstück darüber, wie man es nicht machen sollte und es ist ein Ausflug in die Hundemafia Rumäniens, in der sich Menschen an der Not der Tiere und der Spendenbereitschaft deutscher Tierschützer bereichern. Zu oft sammeln Menschen  – oft sicher auch in guter Absicht – zahlreiche Tiere an und andere Tierschützer und Vereine müssen einspringen, wenn ihnen die Probleme über den Kopf wachsen. Ausführliche Berichte finden sich auf der Facebookseite:

https://www.facebook.com/pages/category/Community-Service/Gerettet-Und-Vergessen-651452628647570/

Obwohl verschiednene Vereine und private Tierschützer versuchen zu helfen, ist das Schiksal der Hunde noch immer ungewiss. Die Kosten sind hoch und es ist unklar, wie sie bezahlt werden können. Eine Lösung zeichnet sich noch nicht ab.

Dieses Wochenende reisen zwei Vertreter des Vereins „Tiere brauchen eine Lobby e.V. nach Galati, um sich die Verhältnisse dort vor Ort anzusehen. Auf der oben genannten Seite wird berichtet.

 

 

 

Wir suchen weitere Pflegestellen

Wir suchen dringend Pflegestellen für unsere Hunde und Katzen. Ohne euch können wir nicht helfen! Ja – da muß man ganz ehrlich sein – es macht neben der Fraude auch ein wenig Mühe, so einen Gast im Haus zu haben. Aber es ist für eine begrenzte Zeit, man lernt selbst sehr viel dazu und wenn der kleine Gast dann in ein schönes Leben umzieht, ist da neben allem Abschiedsschmerz auch das gute Gefühl, diesem Tier in ein schönes Leben verholfen zu haben.

Wir brauchen euch!

Reisefertig – unsere 3 Hunde aus Cristian

Vier Hunde wurden aus der Pension bei Cristian geholt und befinden sich jetzt bei einer rumänischen Tierschutzkollegin. Ein größerer Rüde konnte in Rumänien an sehr nette Menschen vermittelt werden.

Im April werden die beiden, ca. 40 cm großen Rüden (siehe Fotos) kommen. Die kleine Hündin wird noch eine weitere Fahrt warten, damit sie noch etwas die Anspannung verliert. Sie wedelt und freut sich, ist aber doch besorgt, nach alldem, was sie erlebt hat. Die beiden Rüden sind trotz alledem hingegen sehr zutraulich.

Hündin, ca. 40 cm, schüchtern

Beagel, sportlich, schnüffelt und läuft gerne, freundlich

Mixrüde, ca. 40 cm, sehr verschmust, sehr brav