Tulli zieht um

Tulli hatte heute Besuch und es lief sehr gut. Charmant wie er ist, konnte er die Huskyhündin für sich begeistern, die mit anderen Hunden sonst nicht ohne ist. Nach kurzem Gerangel haben die Beiden ausgiebig getobt und waren nachher platt. Er wird in den kommenden Tagen umziehen. Juhuuuu!

Update: 9 unserer 15 Hunde „geretteten“ Hunde können am kommenden Wochenende fahren

Leider hat sich gezeigt, dass 6 der Hunde, die wir aus der Pension in Cristian bei Sibiu übernommen haben, so verängstigt sind, dass sie nicht reisen können. Es war bislang nicht möglich, ihre Chips auszulesen oder die Nachimpfung durchzuführen.

Auch dieser ca. 13 j. Hund hat soviel Angst, dass er leider noch nicht reisen kann. Ich hoffe, dass die Tierschützerin, die ihn übernehmen wollte, auf ihn wartet.

Sie werden zunächst einmal in der neuen Hundepension bleiben müssen und wir hoffen, dass sie sich beruhigen und in ca. 4 Wochen reisen können. Leider ist auch einer der beiden alten Hunde draunter, für die wir bereits einen Platz bei Tierschützern gefunden hatten.

 

Dringend Unterstützung durch Hundetrainer oder Menschen mit Hundesachverstand gesucht

Hunde aus Rumänien zu holen bedeutet immer auch, nicht genau zu wissen, wie der Hund ist, der da kommt. Die meisten Hunde sind problemlos und freundlich. Einige haben es aber schwer gehabt, sind schlecht behandelt worden und haben Leid erlebt. Sie brauchen Zeit, Geduld und Ruhe.

Sehr wenige Hunde sind eine Herausforderung. Oft sind es keine schlimmen Probleme, Leinenagression z.B., wie sie auch viele Hunde zeigen, die als Welpe vom Züchter kamen.

Da die meisten Pflegestellen keine Hundetrainer, sondern ganz normale Hundehalter sind, stoßen wir dabei manchmal an unsere Grenzen. Wir hoffen deshalb auf kompetente Unterstützung bei der Erziehung und Korrektur dieser Hunde, um ihnen den Weg in ein neues, schönes Leben zu ebnen. Diese Hilfe ist Voraussetzung dafür, dass wir weiter helfen können.

Gibt es Hundetrainer, die uns untersützen würden oder auch sachkundige Hundehalter mit Erziehungserfahrung, die uns als Pflegestelle hin und wieder helfen würden?

Kontakt 0174 9478670

Vom Regen in die Traufe … ins Glück

Von Constanze Haag, BrunoPet e.V.

Ich muss sagen, in all den Jahren Tierschutz in Rumänien hab ich ja schon viele Sachen gesehen oder erlebt, die mich sprachlos gemacht haben. Aber es gibt ja immer wieder Dinge, die einen überraschen und fassungslos mit offenem Mund dastehen lassen.

Mein Handy klingelt. Am anderen Ende ist Kirsten, eine Tierschutzkollegin, ebenfalls in Rumänien tätig. Man hilft sich immer mal wieder gegenseitig. Es handele sich um einen Notfall, erklärt sie mir und fragt, ob wie im Tierheim in Miercurea Ciuc Platz hätten um einige Hunde aufzunehmen. Tatsächlich ist zu diesem Zeitpunkt etwas Luft, doch diesen Raum habe ich wenige Stunden zuvor für  10 Hunde aus einem Tötungsshelter zugesagt. Also sage ich Kirsten schweren Herzens ab, bin aber doch neugierig und will wissen, was los ist. Ausführlich erklärt sie mir die komplizierte Geschichte. Um nicht zu weit auszuholen, breche ich sie auf die Fakten herunter, die notwendig sind, um sich ein genaues Bild zu machen. Doch ich fürchte, selbst dann wird dieser Text nicht kurz.

Eine Organisation „rettet“ Hunde aus Tötungsstationen in Rumänien. Die Anführungszeichen habe ich nicht versehentlich gesetzt. Fotos von Hunden in diesen Tötungen werden per Emailverteiler rundgeschickt, um Spender zu finden, mit deren finanzieller Hilfe diese Hunde freigekauft werden können. Ist dies erfolgt, werden die Hunde in eine Pension in „Sicherheit“ gebracht. Auch Paten werden zunächst gefunden, denn die Unterbringung in der Pension muss natürlich bezahlt werden. Man arbeitet mit mehreren Pensionen in Rumänien zusammen und betreibt außerdem noch ein eigenes kleines „Tierheim“. Insgesamt hat man ca. 300 Hunde in Rumänien verteilt, die aus Tötungsstationen stammen, um diese nach Deutschland zu vermitteln. Berichte und Fotos von den Hunden gibt es kaum bis gar nicht. Manche Paten springen vielleicht ab, aber die Pensionen möchten natürlich trotzdem ihr Geld sehen. Das Geld wird knapp und irgendwann kann man die Hunde in mindestens einer der Pensionen nicht mehr zahlen. Der Betreiber mahnt die Zahlung mehrfach an. Da er aber kein Mann mit Herz für Hunde, sondern ein Geschäftsmann ist, kündigt er schließlich an, die Hunde nicht mehr zu füttern und sie trotz des einbrechenden Winters nicht wie ausgemacht in den Innenbereich der Pension umzusiedeln. Als nach Wochen schließlich jemand von der Organisation hinfährt und Bilder macht, sind die Hunde bereits bis auf die Knochen abgemagert und sitzen in diesem Zustand ohne jeglichen Wetterschutz im eingezäunten Außenbereich. Auf blankem verschneitem Boden bei teilweise tiefen Minusgraden, ohne eine einzige Hütte oder einen anderen Unterschlupf und ohne Futter, Tag und Nacht.

Die Organisation selber hat für einige der Hunde, aber nicht für alle, die Möglichkeit, sie in ihr „Tierheim“ zu übernehmen. Es wird ein Hilferuf rundgeschickt mit den Bildern der dürren Hunde. Man sucht händeringend andere Organisationen oder Privatleute, die Hunde übernehmen können und natürlich dringend Spender, um die Schulden zu bezahlen. Denn natürlich gestaltet sich die Rettung der Hunde schwierig, weil der Pensionsbetreiber sie nicht einfach rausgeben möchte. Er möchte erstmal Geld sehen. Kirsten und einige andere Tierschützer werden auf die Sache aufmerksam und können erreichen, dass die Hunde wieder gefüttert und nach drinnen verbracht werden, weil sie die Zahlung der laufenden Kosten zusichern. Besagte Organisation kann einen Teil ihrer Hunde schließlich abholen. Für die anderen herrscht Gefahr im Verzug, sie sollen innerhalb von drei Tagen aus der Pension verschwinden. Nebenbei stellt sich heraus, dass der Betreiber, im Übrigen ein Tierarzt, nicht nur die Hundepension betreibt. Zusätzlich bietet er für die umliegenden Gemeinden auch einen Tötungs- und Entsorgungsservice im Sinne der Streunerhundeverordnung an.

Ich schließe mich mit Meli im Tierheim kurz und melde mich schließlich wieder bei Kirsten. Fünf…fünf Hunde können wir trotz der 10 aus der Tötung noch aufnehmen. Hilft das wenigstens ein bisschen? Ich bin sehr erleichtert, als klar wird, dass es tatsächlich hilft. Nicht nur diesen fünf Hunden. Mit unserer und der Hilfe anderer Organisationen, plus natürlich ihres eigenen Vereins Vagabonzi e. V. , schafft Kirsten es, alle verbleibenden Hunde aufzuteilen und unterzubringen.

Herzlich Willkommen Rune, Phineas, Cosmo, Titawin und Virginis. Jetzt wo ich das schreibe, seid ihr schon ein wenig angekommen in MC. Und unter der liebevollen Pflege von Meli und Sabine und endlich regelmäßigem Futter habt ihr mit Sicherheit schon wieder einige Gramm auf den Rippen. Ihr habt Hütten und Plätze, die euch vor der Witterung schützen und Decken und Stroh, um euch darin gemütlich zusammenzurollen. Ich hoffe, ihr vergesst ganz schnell, dass ihr zuvor eine lange Zeit ohne all dies in der eisigen Kälte ausharren musstet. Und davor im strömenden Herbstregen. Und davor in der glühenden Sommerhitze.

Im Sommer? Richtig gelesen. Diese Hunde haben seit Monaten in diesem Bereich „gelebt“. Lange bevor die Zustände aufgrund ausbleibender Gelder dramatisch und lebensbedrohlich wurden, waren diese Hunde bereits in mehr als fragwürdigen Zuständen untergebracht. Seit Monaten haben sie sich bereits mehr oder weniger vergessen in diesen Zwingern festgesessen. Unsere fünf waren übrigens alle unkastriert. War von der Organisation jemals jemand dort und hat sich angeschaut, wie die Hunde dort leben? Die Schuld wird ganz klar auf den Betreiber geschoben. Wie kann er so herzlos sein und die Hunde nicht mehr füttern, Geld hin oder her? Dass jemand, der dazu fähig ist, täglich an diesen Tieren vorbeizulaufen und sie nicht zu versorgen, ein Unmensch ist, darüber muss man nicht diskutieren. Aber was ist mit der Verantwortung, die die „Retter“ solcher Hunde zu tragen haben? Was ist mit den Hunden, die in weiteren Pensionen oder in dem sogenannten Tierheim untergebracht sind? Werden diese Hunde ordentlich versorgt? Wird das nachgehalten, wird das überprüft? Sind auch diese Hunde unkastriert? Wie viele Welpen sind wohl schon entstanden und ggf. rasch wieder verstorben? Bilder und konkrete Berichte zu den Hunden gibt es kaum.

Ohne Frage läuft bei mir jeder Mensch offene Türen ein, der den Hunden in Rumänien oder auch sonstwo in einem Tötungsshelter helfen möchte. Ohne Frage befürworte ich es, Hunde dort herauszuholen. Und ebenfalls ganz ohne Frage kann ich verstehen, wenn man mit einer Freikaufspende oder einer Patenschaft helfen möchte, ein solches Leben zu retten. Die Frage ist für mich nicht das „Ob“, sondern das „Wie“. Bitte schaut Euch genau an, wen Ihr unterstützt, wem Ihr Euer Geld gebt. In Zeiten von Facebook und Co ist Tierschutz teilweise ein echter Konsumartikel geworden. Für manche „Retter“ scheint es nur noch um den schnellen Kick zu gehen, das Geld für möglichst viele Freikäufe zusammenzubekommen. Doch in dem Moment, wo eine Organisation einen Hund übernommen hat, ist sie auch verantwortlich für seine Zukunft. Diese Verantwortung reicht bis zu dem Tag, an dem das Tier in ein Zuhause gezogen ist bzw. eigentlich darüber hinaus. Um diese Verantwortung zu tragen braucht es Zeit, Mühe und auch das nötige Geld. Von verantwortungsvollem Tierschutz kann man nur sprechen, wenn der Wunsch, möglichst viele arme Seelen zu retten, immer auch begleitet wird von dem Bewusstsein der eigenen Grenzen und Möglichkeiten. Überschreitet man diese dauernd, werden letztendlich viele Spendengelder dafür genutzt, die Hunde von einer unerträglichen Situation in die nächste zu bringen. Die Bilder der Hunde aus den Tötungsstationen treffen uns alle immer wieder mitten ins Herz. Doch bitte informiert Euch, wie genau das ganze ablaufen soll. Wo genau wird der Hund hinkommen? Wer wird ihn betreuen? Sind die Retter tatsächlich regelmäßig vor Ort, um die Haltungsbedingungen zu überprüfen usw.? Ist dies der Fall, sollte ab und zu ein aktuelles Bild und eine kurze Rückmeldung zum Hund kein Problem sein. In Rumänien gibt es viele tolle einheimische Tierschützer, die meine volle Bewunderung haben. Aber es gibt in dem ganzen Tierschutzlabyrinth auch viele Menschen, denen es gar nicht um das Wohl der Hunde geht. Zu diesen gehört auch der hier involvierte Pensionsbetreiber. Leider gibt es immer mehr „Retter“, die aus unterschiedlichen Gründen solchen Menschen in die Karten spielen, die an der Verlagerung des Elends gutes Geld verdienen.

Vielleicht können wir aus dem Schicksal dieser Hunde wenigstens noch etwas Gutes ziehen, indem wir ihre Geschichte erzählen. Ich erhoffe mir davon, dass wir damit möglichst viele Menschen sensibilisieren können, genau hinzuschauen.

Rune, Phineas, Cosmo, Titawin und Virginis sind keine Junghunde. Sie sind außerdem weder klein, noch blond, noch puschelig. Es sind fünf Goldschätze, die uns normalerweise wohl lange erhalten bleiben würden… Ihr Glück, dass Melanie Weingart, die Tierheimleiterin der Tierhelfer Ingelheim ihre Geschichte gehört hat. Spontan hat sie sich dazu entschieden, eine Päppelpatenschaft für diese Mannschaft zu übernehmen, damit es ihnen auch an nichts fehlen wird. Mindestens drei von ihnen dürfen dann später ins Tierheim Ingelheim weiterreisen und von dort ihr Zuhause finden. Für diese Unterstützung sind wir den Tierhelfern sehr dankbar.

Die nächsten armen Seelchen stehen aber auch schon wieder fast vor der Tür. Sie befinden sich in der Tötung in Tecuci und werden in den nächsten Tagen eintreffen. Wenn wir können, helfen wir immer wieder gerne Hunden aus anderen Städten und nehmen diese bis zur Ausreise im Tierheim in MC auf. Dabei muss nicht nur der Transport innerhalb Rumäniens finanziert werden. Hunde aus solchen Rettungsaktionen bringen meistens ein Päckchen an gesundheitlichen Problemen mit oder sind massiv unterversorgt. Es wäre sehr lieb, wenn Ihr uns dabei helfen könntet, immer mal wieder ein paar Rettungsschirmchen für solche Hunde aufzuspannen.

Unsere Hunde aus der schrecklichen Pension in Cristian bei Sibiu

13 der insgesamt 28 Hunde, die wir aus der Pension übernommen haben, wurden von anderen Vereinen in Rumänien aufgenommen. 15 Hunde stehen jetzt in einer Pension bei Bukarest.

Anfang Februar sollen sie nach Deutschland kommen. Beim Auslesen der Chips zeigte sich, dass viele traumatisiert sind und sich nicht anfassen lassen. Sie haben Todesangst. Möglicherweise können deshalb nicht alle Hunde mitfahren, sondern müssen einige Wochen länger in Rumänien bleiben. Das wird sich morgen heruastellen, wenn erneut versucht wird, von den ängstlichen Hunden die Chips auszulesen.

Es ist derzeit auch noch nicht klar, ob unkastrierte Tiere darunter sind. Die Hunde sind zu ängstlich, um sie gründlich zu untersuchen.

Möglicherweise müssen wir also auch noch für die Kastrationen aufkommen.

Wir können nur hoffen, dass diese Angst sich legt, wenn sie merken, dass alles gut ist und ihnen nichts mehr geschieht. Es ist mir allerdings unverständlich, dass diese Hunde über Monate in dieser Pension untergebracht wurden, ohne dass die Tierschützer diese katastrophalen Bedingungen bemerkt haben.

Die beiden Oldies aus der schrecklichen Pension in Cristian

Update: Für beide Hunde konnte ein tolles Zuhause gefunden werden und sie dürfen mitfahren!!

Beim Impfen der Hunde zeigte sich, das zwei der Hunde schon ca. 13 Jahre alt sind. Beide sind mit der Welt am Ende. Während einer deutlich abgemagert ist, ist der andere gut im Futter. Aber beide sind voller Angst und es geht ihnen nicht gut. Für einen der Opis haben wir einen tollen Tierhof gefunden, der ihn aufnimmt. Für den Zweiten suchen wir noch. Sie haben kein langes Leben mehr und sollen es doch noch einmal schön haben.

Er hat einen Platz gefunden

Er sucht noch (40 cm, 13 J.) dringend

Heute wurden unsere Hunde in der Pension geimpft

Es war vorgesehen, dass heute alle Hunde gegen Parvovirose, Leptospirose und Staupe geimpft werden. Leider sind einige der Hunde so ängstlich, dass nur 7 Hunde tatsächlich geimpft wurden. Zudem zeigte sich, dass ein weiterer, ängstlicher und sehr alte Rüde unter den Hunden ist. Es ist der weiß-schwarze Hund auf dem Dach in Bild 2.

Etliche der Hunde sind traumatisiert. Und während einige Hunde gut im Futter sind, sind andere stark abgemagert.

Die verbliebenen Hunde sollen in den kommenden Tagen geimpft werden. Der Tierarzt geht vorsichtig vor, um sie nicht noch weiter in Angst zu versetzen.

Es wird sich zeigen, ob alle Hund eine gütlige Tollwutimpfung haben – das ist die Voraussetzung, damit der Transport wir geplant am 2.2. stattfinden kann. Ansonsten muß er verschoben werden, bis der Impfschutz besteht (3 wochen nach der Impfung).

Rechtliche Schritte gegen den Pensionsbetreiber?

Die Hunde geholt zu haben, ist ein erster Schritt, aber keine Lösung. Der Tierarzt, der die Pension und eine Tötung auf dem selben Gelände betreibt, wird weitermachen. Und er arbeitet mit seiner Tötung sogar im öffentlichen Auftrag und erhält Geld von den Kommunen.

Eine Anzeige wegen Tierquälerei wird erwogen. Dazu braucht es in einem korrupten Land wie Rumänien aber unumstößliche Beweise und Kenntnis über die Vorgehensweise der rumänischen Justiz. Die Entscheidung, ob eine Anzeige Erfolg haben könnte, müssen Fachleute treffen, die sich mit der Situation in Rumänien auskennen und das wird in den kommenden Wochen geprüft.

Tatsache ist: Eine Haltung von Hunden im Winter im Freien ohne Hütten oder anderen Witterungsschutz ist auch in Rumänien nicht erlaubt, findet aber an vielen Stellen statt.

Für eine Klage braucht es einen starken Partner, denn die finanziellen Mittel  und die Kenntnis der Situation vor rumänischen Gerichten hat ein kleiner deutscher Verein einfach nicht. Wir bleiben dran und teilen die Auffassung, dass etwas geschehen muß und sind im Gespräch mit anderen Tierschutzgruppen.

 

Offene Fragen zu den Hunden aus der Hölle

Auf der Facebookseite wurden Zweifel angemeldet, ob diese Geschicht so stimmt oder ob es nur um das Sammeln von Spenden geht. Es ist wichtig, genau zu prüfen, wem oder welcher Organisation man Geld spendet. Und es ist richtig, dass es unseriöse Spendenaufrufe gibt, die für alle Tierschützer und auch für uns ein großes Ärgernis sind.

Unser Hundedrama läuft genau so ab, wie wir hier berichten. Die Bilder sind aktuell und wurden in den beschriebenen Situationen gemacht. Wer unseren Verein länger kennt, weiß, dass wir nur bei besonderen Ereignissen um Spenden bitten.

Die Hunde befinden sich derzeit in einer Pension im Umkreis von Bukarest. Sie werden reisefertig gemacht und werden am 3.2.2019 in Deutschland eintreffen. Wenn es konkrete Fragen gibt oder ein Spender der Wunsch hat, z.B. sich bei einem der anderen beiden beteiligten Vereine zu erkundigen, beantworte ich die Fragen gerne oder gebe gerne die Kontaktdaten heraus. Bitte haben Sie Verständnis, dass nicht jedes Detail im Netz verbreitet wird. Und auch wenn sich jemand für einen der Hunde interessiert und über die Erfahrung verfügt, mit einem verängstigten Hund umzugehen, rufen Sie mich gerne an. Wir sind für jede Hilfe dankbar und würden uns sehr freuen.

Kirsten Heinzel 0174 9478670

Verängstigter Opi aus der Hölle sucht ein Zuhause

Einer der Hunde ist bereits 12-13 Jahre alt. Für diesen Opi versuchen wir, schon vorab einen passenden Platz zu finden. Er ist ca. 40 cm groß.

Wie die Videos unten zeigen, wird aber auch er Zeit brauchen und ist im Moment verängstigt. Menschen, die helfen wollen und sich seiner annehmen, müssen Hundeerfahrung haben, denn es wird einige Wochen dauern, bis er zutraulich werden wird und seine Angst überwinden kann. Er läuft gerade über den Notfallverteiler und wir hoffen sehr, dass sich ein passendes Zuhause findet. Im Tierheim würde er zu lange bleiben müssen und er soll doch noch einmal ankommen dürfen.