Hunde- und Katzenfutterlieferung fährt Mitte März ab

Am 17.3. startet der nächste Großtransport mit hunde- und Katzenfutter nach Rumänien. Mehrere Vereine finanzieren den Transport gemeinsam. Von unserem Verein gehen 2 Paletten Katzenfutter an einen rumänischen Katzenschutzverein und insgesamt 4 Paletten anverschiedene rumänische TierschützerInnen in Siebenbürgen, die ansonsten aus Deutschland keine Unterstützung erhalten, sich aber um zahlreiche Hunde kümmern. Bilder folgen bei Ankunft.

Wir freuen uns auf……

Von dem rumänischen Verein Life4Cats kommen am Sonntag 3 Katzen: Grisu, der bei einem schweren Verkehrsunfall ein auge verloren hat und schwere Kopfverletzungen hatte, die dreibeinige Tulip und Edison, der als Jungkater gleichfalls völlig abgemagert und schwer verletzt auf der Straße gefunden wurde. Alle drei können direkt nach Ankunft in ihr Zuhause ziehen.

 

Und jetzt mal was Schönes von den Hunden aus Cristian

Sando heute

Einer unserer beiden Opis aus Cristian durfte ja schon mitfahren, da man ihn nachimpfen konnte. Er hat schon ein richtiges Zuhause gefunden.

So richtig gestreichelt möchte er noch nicht werden, aber er frißt gut und beobachtet alles ganz genau. Und er guckt doch schon ganz anders.

Sando in Rumänien

 

Rechtliche Schritte

Der unten stehende Artikel hat seitens Frau Esser über Mailverteiler zu Aussagen und Anschuldigungen gegenüber unserem Verein Vagabonzi e.V. und meiner Person geführt, die unwahr sind. Wir werden noch heute einen Rechtsanwalt einschalten.

Bislang haben wir darauf verzichtet, die zahlreichen Details, Erfahrungen, Schilderungen usw. anderer Vereine und Personen mit Frau Esser zur Sprache zu bringen und haben Frau Esser auch namentlich nicht erwähnt. Wir haben uns um eine sachliche Darstellung bemüht, obwohl wir Mails mit Drohungen und Beleidigungen bekommen haben.

Ich weise darauf hin, dass während hier Zeit und Energie mit einem völlig überflüssigen Streit vergeudet wird, sich die Situation der Hunde von Frau Esser und Frau Valhourlock in Cristian zuspitzt und unklar ist, ob sie versorgt werden. Am Wochenende hatten die Tiere kein Wasser und es lag ein toter Hund im Auslauf. Ich habe Sorge, dass wir gerade ein zweites Rainbow-Shelter erleben. Wäre das nicht wichtiger?

Kirsten Heinzel

Tierschutzwidrige Haltung von Hunden in der Pension Cristian bei Sibiu (Rumänien)

Ende Dezember 2018 wurde von einer deutschen Tierschützerin eine Email über einen Verteiler geschickt, in der auf die schrecklichen Haltungsbedingungen der Hunde in einer Hundepension bei Cristian hingewiesen wurde. Fotos zeigten völlig verängstigte, größtenteils unterernährte Hunde, die seit dem Sommer in Zwingern ohne Hütten oder anderen Witterungsschutz gehalten wurden.

 

 

 

 

 

 

 

Diese Hunde wurden in den Monaten zuvor von zwei deutschen Tierschützerinnen aus verschiedenen rumänischen Tötungen übernommen und überwiegend mit deutschen Spendengeldern  freigekauft. Die Hunde befanden sich zum Zeitpunkt der Mail (also der obigen Fotos), die den desolaten Gesundheitszustand der Hunde zeigen, seit Wochen, teils Monaten in der Obhut der beiden Tierschützerinnen.

Da die Zustände dramatisch waren, wurden am 04.01.2019 28 dieser Hunde in Zusammenarbeit von mehreren deutschen Tierschutzvereinen und einem rumänischen Tierheim übernommen.

Die übernommenen Hunde waren

  • zu einen großen Teil unkastriert, obwohl sie aus Gruppenhaltung kamen,
  • größtenteils bis auf eine Tollwutimpfung nicht geimpft,
  • teilweise deutlich unterernährt,
  • teilweise hatten sie Wunden und Entzündungen,
  • 50% waren sehr ängstlich, davon sind 6 so traumatisiert, dass sie bis heute nicht anfassbar sind.

Insgesamt haben die beiden Tierschützerinnen nach eigener Aussage ca. 300 Hunde in Rumänien in verschiedenen Pensionen, Scheunen usw. in Cristian, Lipova und Galati untergestellt. Die genaue Anzahl, die konkreten Adressen der Unterbringungsorte und der Zustand der Hunde sind unbekannt und sollen kurzfristig ermittelt werden.

Die Tierschützerin, die bislang über Verteiler die Spenden für die Hunde gesammelt hat, hat sich im November eine „Auszeit“ genommen und trägt nicht mehr zum Unterhalt der Hunde bei. Die zweite Tierschützerin ist finanziell nicht in der Lage auch nur teilweise für die Hunde aufzukommen und die Aussagen zu den Hunden sind widersprüchlich .

Die Hunde wurden offiziell in die Obhut des Vereins „Tiere brauchen eine Lobby e.V.“ übergeben, obwohl sich der Verein „Tiere brauchen eine Lobby e.V.“ nach eigener Aussage nie bereit erklärt hatte, die Hunde zu übernehmen. Der Verein wurde mit der Verantwortung und Finanzierung alleine gelassen und ist nicht in der Lage, für die große Zahl der Hunde aufzukommen. Die Zukunft der Hunde, die bislang überlebt haben,  ist ungewiss.

Wir bitten die Spender, die diese Hunde bislang unterstützt haben, dringend weiter um Hilfe auf das Konto des Vereins:

Tiere brauchen eine Lobby e.V.

IBAN: DE57 3246 0422 0016 4000 17
BIC: WELADED1WES

Und wir hoffen auf die Unterstützung weiterer Tierheime und Tierschutzvereine  – diesen Hunden kann nach all dem Leid nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung geholfen werden – die Aufgabe ist einfach zu groß. Wir berichten in den kommenden Tagen weiter und hoffen für die Hunde auf viele Unterstützer.

Birgitt Nettelbusch  – Tiere brauchen eine Lobby e.V.

Constanze Haag – Freundeskreis brunopet

Renate Gantner – straßenhunde – rumaenien – in – not e.V.

Kirsten Heinzel – Vagabonzi e.V.

Die letzten 6 Hunde aus Cristian in „unserer“ Pension in Burkarest

Im Januar wurden von uns 28 Hunde aus der Pension in Cristian übernommen.

5 Hunde hat der Verein Brunotet e.V. aufgenommen, 8 das rumänische Tierheim Reghin. Die verbleibenden 15 Hunde wurden in eine Pension nahe Bukarest gebracht.

Von dort konnten 9 Hunde Anfang Februar nach Deutschland ausreisen. 6 Hunde sind voller Angst und bislang nicht anfassbar. Von diesen Hunden haben wir jetzt aktuelle Bilder bekommen. Ziel ist, dass die Hunde sich so weit beruhigen, dass man feststellen kann, ob sie gechipt sind. Sie müssen geimpft werden und einen EU-Pass erhalten. Da leider viele der Hunde, die wir übernommen haben, unkastriert sind, wird auch das gemacht werden müssen. Um sie nicht noch mehr zu erschrecken, werden die Kastrationen in Deutschland durchgeführt.

Futter im Tierheim Reghin angekommen

Der Sprinter, mit dem die Hunde aus Cristian nach Deutschland kamen, hat auf dem Rückweg Futter mit nach Rumänien genommen. Das Futter stellte ein Tierheim in Norddeutschland zur Verfügung.

Mit unseren Reisekosten für die Hunde haben wir anteilig auch den Transport des Futters bezahlt. In dem Tierheim Reghin leben ca. 400 Hunde und das Futter dort wird knapp. Der Futtertransport nach Reghin ist damit auch von den Spenden für die Hunde aus Cristian bezahlt worden, ohne dass er zusätzlich Geld gekostet hätte.

Auch das Tierheim Reghin hat 8 der Hunde aus Cristian aufgenommen und das, obwohl sie selbst Futterengpässe haben.

Die 3 Hunde aus Cristian im Kandelhof

Drei unserer Hunde aus der schrecklichen Pension in Cristian bei Sibiu wurde vom Kandelhof aufgenommen – einem Tierheim in Sachsen. Schon nach wenigen Tagen sehen sie ganz anders aus und lachen wieder!

Die „Vorher“ Bilder stammen bereits aus der Pension bei Bukarest, in die wir die Hunde haben bringen lassen. Da hatten sie das Elend schon hinter sich. die 6 ängstlichsten Hunde warten dort noch – auch für sie soll es ein Happy End geben. Bilder dieser hunde sollen wir am Donnerstag bekommen.

Vorher

Nachher

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorher

Nachher

 

 

 

 

 

 

 

Nachher

Vorher